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Der Flugplatz Berlin-Gatow: Ein Museum am historischen Ort

Der Flugplatz Berlin-Gatow steht unter Denkmal- und Ensembleschutz. Er ermöglicht dem Museum, Geschichte am historischen Ort zu erzählen.

Ab 1934 im Rahmen der geheimen Aufrüstung Deutschlands gebaut, beherbergte er zur Zeit des Dritten Reiches einen größeren Ausbildungskomplex der Luftwaffe, zu dem auch die Luftkriegsschule II gehörte. Neben den Schulen in Dresden, Werder, Fürstenfeldbruck, Wien und Breslau war sie einer der zentralen Orte zur Pilotenausbildung der Wehrmacht.

Im April 1945 wurde Berlin-Gatow von sowjetischen Truppen besetzt, die den Flugplatz im Juli des gleichen Jahres an die britische Besatzungsmacht übergaben. Besondere Bedeutung erlangte der Flugplatz während der Berliner Luftbrücke 1948/49, als hier rund ein Drittel der alliierten Flugzeuge landete und startete. 
Im Kalten Krieg war Gatow ein Zentrum der westlichen Militäraufklärung.
1994 wurde der Flugplatz beim Abzug der alliierten Streitkräfte aus Berlin an die Bundeswehr übergeben. Sie teilte das Areal in zwei Teile auf: Dies sind zum Einen das öffentlich zugängliche Museumsgelände und zum Anderen ein abgegrenzter Bereich, in dem das Kommando der 3. Luftwaffendivision und andere Dienststellen der Bundeswehr untergebracht wurden.

Der Flugplatz hat heute zwei Landebahnen von 830 Metern Länge, die zum jährlichen Flugplatzfest in Betrieb genommen werden. Die Freifläche umfasst ca. eine Million Quadratmeter, auf denen mehr als 70 Flugzeuge und über 60 Großgeräte aus der Zeit des Kalten Krieges gezeigt werden. Von den neun Hangars werden aktuell zwei als Ausstellungsgebäude, einer als Museumswerkstatt und drei als Depotgebäude genutzt. Die übrigen drei Hangars sollen dem Museum nach Umbau- und Instandsetzungsmaßnahmen als Ausstellungsgebäude und Depotflächen dienen.

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