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KRIEGSWICHTIG!
Die Bücher der Luftkriegsakademie Berlin-Gatow

 

Wanderausstellung

 

Die Ausstellung

Im November 1945 überstellte die britische Besatzungsbehörde der Bibliothek der Technischen Hochschule Berlin, der heutigen Technischen Universität Berlin, ca. 10.000 Bücher und Zeitschriften, die auf dem Gelände der ehemaligen Luftwaffenschulen in Berlin-Gatow lagerten. Als Bestand ‚Luftkriegsakademie Berlin-Gatow‘ gingen sie in die TU-Bibliothek ein.

2011 ergaben Stichproben, dass sich darunter während der NS-Zeit geraubtes Gut, namentlich Kriegsbeute aus dem Zweiten Weltkrieg, befindet. In einem von der Arbeitsstelle für Provenienzforschung (seit Januar 2015 Deutsches Zentrum Kulturgutverluste) geförderten und von der Universitätsbibliothek der TU getragenen Projekt identifizierten seit 2012 Provenienzforscherinnen die vor siebzig Jahren übernommenen Bücher, Zeitschriftenbände und -hefte. Anhand von äußeren Merkmalen, wie Stempeln, Vermerken und Einbänden, und unter Zuhilfenahme von historischen Quellen versuchten sie, deren Herkunftsgeschichte zu entwirren und festzustellen, ob es sich um NS-Raubgut handelt.

Die Ausstellung wirft einen Blick auf die Institutionen, in denen die Bücher und Zeitschriften vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges gesammelt wurden, also die Akademien der Luftwaffe in Berlin-Gatow und deren Bibliothek sowie die Deutsche Akademie der Luftfahrtforschung, die mutmaßlich ihre Buchbestände oder Teile davon nach Gatow auslagerte. Sie widmet sich ferner der Technischen Hochschule Berlin, erzählt von dem Verlust ihres Buchbestandes infolge des Zweiten Weltkrieges und den Versuchen ihrer Bibliothek, vor und nach Kriegsende naturwissenschaftliche und technische Literatur zu erwerben, um so erneut den für Forschung und Lehre notwendigen Buchbestand aufzubauen.

Ausführlich wird auf die Bücher selbst eingegangen, sowohl auf den Charakter des Teilbestandes ‚Luftkriegsakademie Berlin- Gatow‘ als auch auf das darin enthaltene Raubgut. Die als Raubgut identifizierte Literatur stammt aus Belgien, Frankreich, Polen und der Ukraine. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, dessen Inhalt online gestellt wird. Die Webseite des Projekts: www.ub.tu-berlin.de/ns-raubgut

 

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