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Historische Sachzeugnisse bewahren

Das Bewahren von historischen Sachzeugnissen und Kulturgütern ist, neben dem Sammeln, Ausstellen und Vermitteln, eine der wichtigsten Funktionen von Museen.

Das Museum auf dem Flugplatz Berlin-Gatow verfügt über einen Restaurierungshangar, in dem bis zu vier Flugzeuge gleichzeitig restauriert werden können. Die Restaurierungsarbeiten werden fachlich durch einen Diplom-Restaurator und organisatorisch durch einen Technischen Offizier der Bundeswehr geleitet. In den Werkstätten arbeiten Luftfahrzeugtechniker, Lackierer, eine Schreinerin, ein Schlosser und andere Fachkräfte.

Gemeinsam betreuen sie die Großgeräte des Museums ebenso wie die vielen kleineren Sammlungsobjekte (z.B. Uniformen, Ausrüstungsgegenstände oder Gemälde). Transport- und Lagerverpackungen müssen hergestellt werden.

Schäden durch Licht, Feuchtigkeit, Materialalterung oder Schadinsekten gilt es vorbeugend zu verhindern. In vielen Fällen muss der historisch authentische Zustand durch Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen für die Museumsbesucher wieder sichtbar gemacht werden.

Wichtig für die Arbeit der Restaurierungsmannschaft ist, dass ein Objekt seine eigene Geschichte behält. Die Identität eines Luftfahrzeugs darf z.B. nicht durch Umlackieren oder Umbau verändert werden. Besonders problematisch ist dies bei Großobjekten, die im Freien ausgestellt werden. Hier müssen stetig konservierende Maßnahmen ergriffen werden und eine dauerhafte Pflege über die Jahre gewährleistet sein.

Um den komplexen Anforderungen der breiten Sammlung mit unterschiedlichsten Werkstoffen zu genügen, pflegt die Restaurierungswerkstatt des Museums den Kontakt zu Spezialisten in der ganzen Welt. Gemeinsam mit der HTW Berlin und dem Institut für Werkstoffkunde an der Otto-Guericke-Universität Magdeburg werden Kernprobleme beim Erhalt der Großobjekte erforscht.

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