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50 jahre mig-21
50 Jahre Beginn der Serienproduktion MiG-21
10. Juni 2009 bis 30. Mai 2010

In den 1950er Jahren gingen die Flugzeugbauer der Welt daran, mit ihren Konstruktionen die Schallmauer zu überwinden. Als 1959 in der Sowjetunion der leichte überschallschnelle Abfangjäger des Konstruktionsbüros MiG-21 von Mikojan und Gurewitsch in Serienfertigung ging, sah man diesem nicht an, dass er einmal mit über 10 000 produzierten Flugzeugen, über 50 Nutzern und einem halben Jahrhundert Einsatzgeschichte ein Star unter den Militärflugzeugen werden sollte.

Die MiG-21 war das Rückgrat der Luftstreitkräfte des Warschauer Vertrages bis zur Auflösung des Bündnisses. Darüber hinaus nutzten sie nicht nur Staaten Afrikas und Asiens, sondern auch einige der neuen NATO-Staaten bis ins 21. Jahrhundert. Der Jäger stellte in zahlreichen Konflikten und lokalen Kriegen seine Leistungsfähigkeit unter Beweis und beeinflusste die Entwicklung seiner Konkurrenten und Nachfolger.

Ausgehend von einem Tagjäger wurde die MiG-21 im Laufe der Jahre zu einer Familie leistungsfähiger Versionen entwickelt. In den 1960er Jahren machte ein Radargerät sie zu einem Allwetterjäger. Anschließend gelang der Sprung zum Mehrzweckkampfflugzeug. Nach Ende der Serienproduktion in der UdSSR setzte China mit seiner F-7 die Erfolgsgeschichte fort. Heute sorgen weitere Modernisierungsprogramme dafür, dass die MiG-21 Storie noch nicht endet.