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"Es geht mir gut" - Deutsche Feldpost von 1870 - 2010

Wenn einer von zu Hause weg ist, machen sich die Angehörigen Sorgen. Dies gilt insbesondere für Soldaten, die fern von ihren Familien in Krisen- und Kriegsgebieten eingesetzt sind. Feldpost ermöglicht das Verbindung halten. Wer einen Brief abschickt, zeigt damit vor allem eins: „Ich lebe noch“ - oder, beruhigend formuliert: „Es geht mir gut“.

Mit der Sonderausstellung zum deutschen Feldpostwesen von 1870 bis 2010 begibt sich das Militärhistorische Museum auf die Suche nach den Wesensmerkmalen von Feldpost, nach ihren Funktionen und Wandel. Was hat Feldpost von 1870 mit der von 1914 gemeinsam? Veränderte sie sich bis 1918 oder im Laufe des Zweiten Weltkriegs? Welche Rolle spielt Feldpost in der Bundeswehr und im digitalen Zeitalter?


Die Ausstellung konzentriert sich nicht allein auf die institutionelle Ebene, auf der es darzustellen gilt, wie Feldpost funktioniert und wie sie sich von ‚normaler’ Post unterscheidet. Es sind gerade die Einzelschicksale von Menschen, die Feldpost schreiben und erhalten, die im Zentrum der Ausstellung stehen.


Am Ende der Ausstellung steht das Kunstwerk ‚Ikarus’ der Bonner Bildhauerin Mareile Schaumburg. Es wurde aus den Feldpostbriefen ihres Vaters, eines in Kriegsgefangenschaft verstorbenen Luftwaffensoldaten, gefertigt.

Virtueller Rundgang

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