Militärhistorisches Museum

Flugplatz Berlin-Gatow

Das Museum auf dem Flugplatz Berlin-Gatow (ehem. Luftwaffenmuseum) ist eine Außenstelle des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr. Während im Haupthaus in Dresden eine allgemeine Kulturgeschichte der Gewalt erzählt wird, konzentriert sich das Berliner Museum auf den Luftkrieg, als der jüngsten Ausprägung militärischer Gewaltausübung.

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Ab 15. Juni 2021

ist das Museum in Berlin-Gatow wieder geöffnet

Das Militärhistorische Museum öffnet ab Dienstag, den 15. Juni 2021, die Ausstellungsbereiche auf dem Gelände in Berlin-Gatow. Gleichzeitig öffnet mit dem Museum unsere neue Sonderausstellung "Bombenwetter. Luftkrieg und Sprache" im Hangar 3. Die Wiedereröffnung wird unten den dann geltenden Corona-Schutzmaßnahmen erfolgen, über die wir Sie hier wie auch auf Facebook zeitgerecht informieren.

The Military History Museum in Berlin-Gatow is planning to reopen on Tuesday, 15th June 2021. At the same time, our new special exhibition "Bombenwetter. Luftkrieg und Sprache" will open for visitors. The reopening of the museum will take place under the then valid Corona protection measures, about which we will inform you here and via Facebook in a timely manner.

Sobald wir wieder eröffnet haben, freuen wir uns, Sie im Militärhistorischen Museum begrüßen zu dürfen. Um den Museumsbesuch während der Corona-Krise dauerhaft gewährleisten zu können, bitten wir Sie um die Einhaltung der folgenden Regeln und um Verständnis für die weiteren Maßnahmen. Eine Terminvereinbarung bzw. Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Mund-Nase-Bedeckung

Beim Besuch der Innenräume der Ausstellung ist das Tragen einer FFP2-Schutzmaske vorgeschrieben.

Mindestabstand

Halten Sie auch im Museum den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern ein.

Hinweise beachten

Folgen Sie bitte den Anweisungen des Museumspersonals und auf den Hinweisschildern.

Führungen bis zu 10 Personen

Bis auf Weiteres dürfen max. 10 Personen an einer öffentlichen Führung teilnehmen.

#everynamecounts

Damit die Namen nicht vergessen werden

Gemeinsam mit Freiwilligen bauen die Arolsen Archives das größte digitale Denkmal für Opfer des Nationalsozialismus auf. Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr Flugplatz Berlin-Gatow (MHM Gatow) unterstützt die Initiative, die Erinnerung in die Mitte der Gesellschaft bringt.

Zum 27. Januar, dem Internationalen Gedenktag für den Holocaust und die Opfer des Nationalsozialismus, setzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des MHM Gatow ein Zeichen gegen das Vergessen. Hinter jedem Namen steht ein Leben, das nicht in Vergessenheit geraten darf. Mit der konkreten Arbeit an den Listen der Arolsen Archives werden die Schicksale erfahrbar gemacht und dem Vergessen entrissen. Mit der Hilfe von Freiwilligen aus aller Welt entsteht durch die Initiative #everynamecounts das umfangreichste Online-Archiv über die Opfer und Überlebenden des nationalsozialistischen Terror-Systems.

Aktiv ein Zeichen setzen

Ein PC und eine Internetverbindung: Das ist alles, was man braucht, um bei der Initiative mitzumachen – spezielles Wissen ist nicht notwendig. Die Freiwilligen werden auf einer Crowdsourcing-Website durch Archiv-Dokumente geführt und bekommen Tipps für die Bearbeitung.

Rund 600.000 Dokumente mit persönlichen Angaben

Die Arolsen Archives stellen zum 27. Januar, dem Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, rund 600.000 Dokumente aus verschiedenen Konzentrationslagern zum Crowdsourcing bereit. Darunter befindet sich eine große Zahl von Häftlings-Personalkarten und Häftlings-Personalbögen, die wichtige Daten und biografische Angaben wie den Geburtsort enthalten. Zudem finden sich auch Namen von Angehörigen, die manchmal die letzte Spur vor deren Ermordung sind: Als „Wohnorte“ von Eltern oder Geschwistern sind Orte der Vernichtung wie Auschwitz-Birkenau oder Majdanek dokumentiert.

Weiterführende Links
Mehr Informationen zum Projekt #everynamecounts und den Arolsen Archives finden Sie unter https://arolsen-archives.org sowie unter den Links:
Zur Projekt-Seite: aroa.to/enc
Zur Crowdsourcing-Plattform: aroa.to/joinin
Twitter: https://twitter.com/ArolsenArchives
Instagram: https://www.instagram.com/arolsenarchives/
Facebook: https://www.facebook.com/ArolsenArchives/

Dieser Link führt zum Online-Archiv der Arolsen Archives: https://collections.arolsen-archives.org/search/

Ihr Besuch

wichtige Informationen

Hier erhalten Sie einen Überblick über alle wichtigen Fakten rund um Ihren Besuch.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr geöffnet. Montags ist das Museum geschlossen - außer an Feiertagen.

Besuchereingang

Am Flugplatz Gatow 33, 14089 Berlin

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Öffentlicher Nahverkehr

BVG-Bus 135, Haltestellen Kurpromenade oder Seekorso, Fußweg (ca. 10 Minuten). Für Fahrradfahrer aus Berlin empfiehlt sich die BVG-Fähre F10 von Wannsee nach Kladow.

Parkplätze

Kostenlose Bus- und PKW-Parkplätze finden Sie vor dem Museumseingang.

Besucherführungen

Kostenlose Besucherführungen finden jeden Sonntag 14 Uhr statt. Treffpunkt: Vor dem Towergebäude

Gruppenführungen

Informationen zu Gruppenführungen finden Sie im Bereich Bildung

Privates Fotografieren

Das Fotografieren ohne Blitz ist im Museum zu privaten, nicht-kommerziellen Zwecken erlaubt.

Kommerzielles Fotografieren / Presse

Pressevertreter und kommerzielle Fotografen akkreditieren sich bitte im Vorfeld bei der Pressestelle des Hauses, +49 (351) 823 –2759 oder per mhmpressestelle@bundeswehr.org

Das Museum

am authentischen Ort

Kurzinformation

Das Museum auf dem Flugplatz Berlin-Gatow (ehem. Luftwaffenmuseum) ist eine Außenstelle des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden. Während dort eine allgemeine Kulturgeschichte der Gewalt erzählt wird, konzentriert sich das Berliner Museum auf den Luftkrieg als der jüngsten Ausprägung militärischer Gewaltausübung. Dabei wird Technikgeschichte als Teil der Kulturgeschichte verstanden und der Mensch in seinen verschiedenen Rollen in den Mittelpunkt gestellt.

Am historischen Ort werden Wissen und Geschichten aus über 120 Jahren militärischer Luftfahrt und Luftkrieg lebendig - multiperspektivisch, kritisch und mit vielen Personenbezügen erzählt. Dazu gehört auch die Geschichte des heute unter Denkmalschutz stehenden Flugplatzes, von der nationalsozialistischen Luftkriegsschule bis zur Zeit des Kalten Krieges und der Stationierung der Royal Air Force. Der Flugplatz Gatow ist eng mit der Berliner Luftbrücke verbunden.

Seit 1994 steht das Gelände dem Museum für eine der weltweit größten, blockübergreifenden Sammlungen von Luftkriegsmitteln aus der Zeit des Kalten Krieges zur Verfügung. Für die kommenden Jahre ist eine umfassende Sanierung und Neugestaltung des Museums geplant.

Aktuelle Ausstellungen

im Hangar 3 und im Towergebäude

Zwischenlandung

Dauerausstellung im Hangar 3

You can't miss Gatow

Dauerausstellung im Hangar 3

Bombenwetter. Luftkrieg und Sprache

Sonderausstellung im Hangar 3 und im Freigelände

Bildung & Vermittlung

Übersicht über unser aktuelles Bildungsangebot

Ab dem 15. Juni 2021 bieten wir wieder ein museumspädagogisches Angebot mit Einschränkungen an. Öffentliche Führungen sind für Gruppen bis 10 Personen und nur nach Voranmeldung möglich. Für geschlossene Gruppen wie Schulklassen und Bundeswehreinheiten sind Programme auch für mehr als 10 Teilnehmende möglich. Workshops und die Programme zum individuellen Erkunden können gebucht werden.

Kurzinformation

Unser Museum ist mehr als nur seine Ausstellung, wir erarbeiten zurzeit auch ein breites Bildungsprogramm für alle Gruppen von Besuchern. Dabei richten wir uns an Soldaten und Soldatinnen, Schulen, Vereine sowie an Familien und Individualbesucher.

Bei Interesse an unseren Bildungsangeboten können Sie sich schnell und unkompliziert per E-Mail an mhmgatowfuehrungen@bundeswehr.org für Ihr Wunschthema anmelden. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Führungen

Überblicksführungen und thematische Führungen. Dauer zwischen 90 und 120 Minuten

Ferienprogramm Radtouren

Für die Sommerferien 2021 bieten wir zwei verschiedene Radtouren an

Alternatives Erkunden

Geocaching – eine Spurensuche auf dem Flugplatz (März bis November)

Workshops

für Bundeswehr-Angehörige, sowie Sekundarstufen I und II

Politische Bildung 2021

Die „Weisung für die politische, historische, ethische und interkulturelle Bildung im Jahr 2021“ sieht zwei Pflichtthemen vor, für die wir Ihnen geeignete Formate anbieten

Veranstaltungen

Anlässlich der coronabedingten Schließung des Museums finden vorläufig keine Veranstaltungen statt. Der Veranstaltungsbetrieb unseres Museums beginnt, sobald dies wieder möglich ist. Zu den für die Veranstaltungen geltenden Hygieneschutzmaßnahmen informieren wir Sie zeitgerecht an dieser Stelle.

Sammlung

Die luftfahrtgeschichtliche Sammlung der Bundeswehr

Das Museum auf dem Flugplatz Berlin-Gatow beherbergt den größten Teil der luftfahrtgeschichtlichen Sammlung der Bundeswehr. Sie umfasst unterschiedlichste historische Sachzeugnisse der Militärluftfahrt in Deutschland, vom Deutschen Kaiserreich bis zur heutigen Armee im Einsatz. Sammlungsgegenstand sind vor allem die deutschen Luftstreitkräfte, aber auch das alliierte Leben in Deutschland.

Die Museumsbestände sind aus einer Privatsammlung hervorgegangen, die 1987 in Appen bei Hamburg als Luftwaffenmuseum an die Bundeswehr übergeben wurde. Nach 1990 wurde die Sammlung durch Bestände der aufgelösten Nationalen Volksarmee der DDR erweitert, so dass das Museum bald über eine der weltweit größten, blockübergreifenden Sammlungen von Luftkriegsmitteln aus der Zeit des Kalten Krieges verfügte. 1994 erfolgte der Umzug des Museums nach Berlin-Gatow. Die Sammlung ist in zwei Sachgebiete unterteilt: Luftkriegssammlung und Luftkriegsarchiv. Zu den mittlerweile über 600.000 Exponaten gehören über 200 Luftfahrzeuge, über 60 Flugabwehrraketensysteme, Radar- und andere Großgeräte, aber auch Schriftgut, Kunst, Uniformen, persönliche Nachlässe, Ausbildungsmaterialien und vieles mehr.

Die Zusammenlegung des Luftwaffenmuseums mit dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr ermöglicht im Bereich der Sammlung eine Optimierung der gemeinsamen Depotstruktur und einen Ausbau der Forschung mit und an den Exponaten. Lagerbedingungen werden im Sinne einer exponatgerechten Lagerung weiter verbessert. Durch die Vermeidung von Depotdopplungen in Berlin und Dresden werden unnötige Kosten verhindert.

Als Gesamtmuseum hat das Militärhistorische Museum der Bundeswehr eine Sammlung von über 1,6 Millionen Objekten.

Highlights der Großexponate

Bombenflugzeug Casa C-2.111

Abfangflugzeug MiG-17PF

Jagdflugzeug MiG-21 PFM

Mehrzweck- hubschrauber Bell UH-1D

Jagdflugzeug MiG-29 G

Verbindungs- flugzeug Bf 108 B-2

Startgerät des Flugabwehrsystems Patriot

Transportflugzeug Transall C 160D

Schulflugzeug DHC-1 Chipmunk T-10

Transportflugzeug C-47B 20DK -DC-3

Transport- hubschauber Vertol V-43A

Friedensvogel "Anouk"

Doppeldecker Farman III Modell 1910

Radar-Aufklärungssystem KRTP-86

Hunting Percival P.66 Pembroke

Postadresse

Postfach 22 00 53 14061 Berlin

Besuchereingang

Am Flugplatz Gatow 33 14089 Berlin

info@mhm-gatow.de